Letzte Aktualisierung der Seite:  22.07.2020

 

Sprechfunkausbildung



Die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften ist im Einsatzfall unabdingbar, denn mit dem Sprechfunk kommuniziert die Einsatzleitung mit den Kräften direkt an der Einsatzstelle, um beispielsweise wichtige Lageinformationen mitzuteilen.

Um dieses Geschehen im späteren Einsatzdienst zu beherrschen, wird schon in der THW-Jugend die Sprechfunkausbildung immer wieder durchgeführt.

Im Rahmen der Sprechfunkausbildung lernen die Jugendlichen den korrekten Umgang mit tragbaren Funkgeräten sowie mit ortsgebundenen Funkgeräten (z.B. im Fahrzeug verbaute Geräte). Des weiteren wird ihnen das 'richtige' Funken beigebracht, denn der Funkkanal wird von mehreren Hilfsorganisationen verwendet und es kann immer nur eine Person sprechen. Gefunkt wird nach einem einfachen Ablauf, um die Kommunikation so kurz wie möglich, aber auch so informativ wie nötig zu halten. Im Sprechfunkverkehr wird immer zuerst die Einheit [z.B. Heros Freising 54/43 (Fahrzeug)] angesprochen, mit der kommuniziert werden soll. Anschließend wird der eigene Funkrufname [z.B. Heros Freising (Unterkunft THW)] durchgesagt, damit die angesprochene Einheit weiß, mit wem gesprochen werden soll. Daraufhin findet der Informationsaustausch statt.

Mithilfe des Sprechfunks können auch Fahrzeuge an die Einsatzstelle navigiert werden. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von Karte und Kompass. Hierbei wird das Lesen der Karte mit Koordinaten erklärt und geübt, denn diese Koordinaten werden bei Bedarf über Funk mitgeteilt. Somit muss die Fahrzeugbesatzung anhand der übermittelten Daten den Zielpunkt finden.

Nach der Sprechfunkausbildung sowie der Einweisung in Karte und Kompass wird eine Orientierungsfahrt abgehalten, bei der die gelernten Fähigkeiten geübt werden.